Im heutigen Beitrag möchte ich gerne näher auf 5 der wichtigsten Merkmale eingehen, die ausnahmslos jede erfolgreiche Landingpage aufweist.

Ich werde daher hier zunächst nicht weiter zwischen einer Opt-In-Landingpage und einer direkten Verkaufs-Landingpage differenzieren.

Wir konzentrieren uns heute also besonders auf alle Merkmale, die beide Landingpage-Typen gleichermaßen betrifft.

Solltest du noch nicht wissen, was eine Landingpage ist, so kannst Du dies hier erfahren:

Was ist eine Landingpage und wie Du von Landingpages profitieren kannst >>

Wenn du hingegen schon mal von Landingpages gehört haben solltest, jedoch nicht sicher bist, warum auch du Landingpages für dein eigenes Online-Marketing einsetzen sollest, so ist sicher auch dieser Artikel als Basis sehr interessant für Dich:

Warum Du Landingpages einsetzen solltest (inkl. Zahlen und Beispiel-Rechnungen) >>

Ok, lass uns loslegen:

Erfolgsmerkmal Nr. 1 für eine erfolgreiche Landingpage:
Möglichst keine Links verwenden!

Damit eine Landingpage wirklich erfolgreich sein kann, sollte sie möglichst keine Links aufweisen.

Der Idealfall wäre demnach: Lediglich der “Kaufen-“ bzw. “Anmelde-Button“ sollte einen Link beinhalten.

Diesen Idealzustand wirst du als seriöser Unternehmer jedoch niemals erreichen können!

Zumindest nicht in Deutschland, denn die Nutzungsbedingungen, sowie die Datenschutzrichtlinie, ebenso wie das Impressum müssen von unseren Interessenten schon von Rechtswegen aus gefunden werden können.

Wenn Du also nicht vorhaben solltest diese direkt auf deiner Landingpage mit zu veröffentlichen, so wirst Du um einen Link zu diesen Unterseiten wohl nicht herum kommen.

Allerdings lautet an der Stelle mein dringender Tipp:

Setze alle rein rechtlich benötigten Links unbedingt in den “Footer“-Abschnitt deiner Landingpage, also in den unteren Bereich. Noch besser: Nach unten rechts!

In eigenen Tests konnte ich feststellen, dass sie dort nur sehr selten angeklickt werden, da sie dort aufgrund ihrer Lage weniger häufig gesehen werden und angeklickt werden.

Zur Differenzierung: Natürlich ist es für ein seriöses Unternehmen absolut selbstverständlich, dass ein Impressum und die Datenschutzbestimmungen von der jeweiligen Landingpage aus mit nur einem Klick erreichbar ist.

Allerdings solltest du deine Interessenten auch nicht unnötig auf diese Unterseiten aufmerksam machen. Setze daher diese benötigten Links niemals in den Kopfbereich der Seite oder gar in deinen Verkaufstext bzw. in die Seitennavigation.

Hierdurch wird nicht nur der “Verkaufstext“ der Landingpage gestört, sondern auch das Angebot verwässert. Im schlimmsten Falle kommen diese Besucher zudem nie wieder zurück auf diese Landeseite

Merke: Ein Interessent der explizit nach deinem Impressum, deinen Nutzungsbedingungen (AGB) oder auch nach deinen Datenschutzrichtlinien sucht, sollte diese auch einfach finden können. Allerdings sollten alle anderen Benutzer nicht gesondert auf diese aufmerksam gemacht werden.

So handelst Du nicht nur seriös, sondern zudem auch möglichst wirtschaftlich!

Zur Verdeutlichung habe ich für Dich noch ein paar einfache Skizzen angefertigt.

In ersten Bild siehst du eine „normale“ Homepage. (Gelb markiert sind dabei die unterschiedlichen Links.)

Wie du sehen kannst, bietet die normale Homepage zu viele Links und daher ebenso viele Ablenkungen.

In der zweiten Skizze sieht die Welt dann schon etwas anders aus.

Hier handelt es sich um den Aufbau einer typischen Opt-In Landingpage:

Wie Du sehen kannst ist der Anteil der klickbaren & ablenkenden Elemente stark eingeschränkt worden.

Zuletzt noch die Skizzierung einer typischen Verkaufs-Landingpage:  

Siehst Du den Unterschied?

Während auf einer Homepage das Ziel immer sein sollte die Interessenten auf der Seite zu “halten“, (damit diese möglichst lange verweilen), ist das Ziel einer Landingpage immer den Besucher zu einer von dir festgesetzten Handlung zu bewegen.

Dies kann man dabei am einfachsten sicherstellen, indem man auf jeden unnötigen Link verzichtet!

Erfolgsmerkmal Nr. 2 für eine erfolgreiche Landingpage:
Landingpage & Werbung müssen aufeinander abgestimmt sein!

Was ich mit diesem Merkmal für erfolgreiche Landingpages klarstellen möchte ist folgendes:

Viele, die mit Landingpages in Ihrem Marketing starten, versuchen immer möglichst alle Interessenten aller unterschiedlichen Werbekampagnen auf ein und die selbe Landingpage zu senden.

Das Todesurteil einer jeden Landingpage !

Beispiel: Stellen wir uns einmal vor Du hättest einen Webshop für Kleidung. Du handelst dabei Schuhe genau so wie Oberteile und Waren anderer Kategorien.

Nehmen wir nun weiter an Du schaltest bei Google, Facebook und / oder auch Twitter eine Werbeanzeige. Dabei erstellst Du zunächst jeweils eine Werbeanzeige für jede dieser Kategorien.

So könnte der Werbetext für Schuhe auf Facebook lauten:

“Schuhe mit denen Sie wie auf Wölkchen laufen“

Für die Kategorie Oberteile hingegen wirbst Du mit:

„Oberteile so warm und weich wie Ihre Kuscheldecke“

Der häufigste Fehler ist nun, dass man versucht beides unter einen Hut zu bringen, indem die Interessenten beider Werbeanzeige auf ein und die selbe Landingpage gesendet werden.

Da nun hingegen zwei vollkommen unterschiedliche Kategorien aufeinander treffen, könnte nun die Überschrift deiner Landingpage beispielsweise lauten:

“Klamottenladen.de – Kleidung zum Wohlfühlen“

Die Handlungsaufforderung wäre möglicherweise:

“Tragen Sie sich ein und sie erhalten einen Gutscheincode für Klamottenladen.de“

Diese Werbung würde in dieser Kombination jedoch nicht wirklich funktionieren.

Der Grund hierfür ist einfach: Der Interessent der wegen der Anzeige für Schuhe auf die Seite kam denkt er wäre auf eine falsche Seite verlinkt worden. Er wollte Schuhe kaufen und keine “Klamotten“

Zudem haben Interessenten kein Interesse daran erst lange zu suchen bevor Sie endlich zu den Inhalten gelangen nach denen Sie suchen.

Man nennet dies auch “Targetierung“. In unserem Beispiel fehlt diese Targetierung daher völlig.

Der Königsweg: Getrennte Landingpages für jede deiner Werbeanzeigen!

Auch wenn dies im ersten Schritt zunächst mehr Arbeit bedeutet. Es zahlt sich definitiv aus!

Für die Kategorie “Schuhe“ könnte der Titel der dafür angefertigten Landingpage dann lauten:

„Garantiert: Schuhe mit denen Sie wie auf Wölkchen laufen – Jetzt eintragen und einen 50% Coupon auf unser gesamtes Schuhsortiment sichern.“

Sollte der Interessent hingegen auf die Anzeige für Oberteile geklickt haben, so wird ihm die Landingpage für die Oberteil-Kampagne angezeigt:

„Oberteile so warm und weich wie Ihre Kuscheldecke! Die Decke hat nun endlich ausgedient! Jetzt kaufen und sofort 20% Sonderrabatt auf alle Oberteile sichern.“

Dabei könnte man die Wirkung durch ein Foto der alten, ranzigen Kuscheldecke steigern.

Merkst Du den Unterschied?

Der Kunde findet sich sofort wieder.

Er weiß nun sofort: “Hier bin ich richtig.“ Er fühlt er sich genau dort abgeholt, wo er gestanden hat, bevor er auf die Werbeanzeige angeklickt hat.

Super simpel aber gleichzeitig auch so unendlich machtvoll.

Erfolgsmerkmal Nr. 3 für eine erfolgreiche Landingpage:
Landingpage & Zielgruppe müssen aufeinander abgestimmt sein!

Ja, es ist mindestens genauso wichtig, dass die Landingpage ebenso perfekt zur Zielgruppe passt.

Beispielsweise macht es keinen Sinn eine Werbung im Newsletter eines Frauenmagazins zu buchen, wenn ich ausschließlich Kleidung  für Männer anbiete.

Da kann die Landingpage noch so gut auf den Werbetext abgestimmt sein. Wenn die Zielgruppe nicht dazu passt wird die Landingpage ebenso nicht funktionieren.

Doch es kann auch schon hilfreich sein, wenn ich passende Bilder für die jeweiligen Zielgruppen auf der Landingpage zeige.

Beispielsweise könnte das genannte Bild zur Kuscheldecke für Frauen eher rosa, bei Männern blau dargestellt werden.

Bei den Schuhen sollte man daher auch Frauen eher die schicken Stiefeletten zeigen anstelle der robusten Männertreter.

Auch hier sollte man sich den ein oder anderen Gedanken machen, bevor man die Werbung startet und die Interessenten auf die angedachte Landingpage sendet.

Ein weiser Mensch sagte einst:

„Wenn Du versuchst es allen Recht zu machen, dann machst Du es am Ende niemandem Recht.“ Autor leider unbekannt

Demnach sollte deine Landingpage immer perfekt auf die jeweilige Zielgruppe abgestimmt werden.

Erfolgsmerkmal Nr. 4 für eine erfolgreiche Landingpage:
So wenig Daten wie möglich erfragen!

Nehmen wir an Du möchtest deine Interessenten gerne dazu ermutigen sich in deinem Newsletter einzutragen, um Ihn auch zukünftig mit tollen Angeboten kontaktieren zu können.

Dazu willst Du möglichst den Namen für die persönliche Anrede, die eMail-Adresse und weil Du auch einen tollen Geburtstagsgutschein hast, möchtest Du auch gerne noch das Geburtsdatum + die Postadresse für die Zustellung haben.

Du packst also alle Felder auf deine Landingpage & in dein Eintrageformular….

STOP! Es geht viel besser, hierzu musst Du wissen:

Jedes Feld in deinem Opt-In Formular stellt für den potentiellen Kunden eine weitere Hürde dar und erschwert seinen Entschluss zu handeln.

Jedes Eintragungsfeld senkt dabei im Schnitt die Eintragungsquote um ganze 6%. Bei mehr als 3 Abfragungen sinkt die Eintragungsquote sogar auf nahe Null.

Merke: Je weniger ein Interessent geben muss, um den auf der Landingpage beworbenen Mehrwert zu erhalten, desto leichter fällt es ihm zu handeln und sich einzutragen bzw. ein Produkt zu kaufen.

Dein erstes Ziel sollte es daher unbedingt sein, zunächst nur die eMail-Adresse zu erhalten und auf alles weitere (zunächst) zu verzichten.

Ja, auch auf den Namen!

So kann der Kunde sich absolut sicher sein, dass man ihm nicht etwa einen Kaufvertrag unterjubelt. Was wir gerne vergessen ist die Tatsache, dass Menschen immer auch ängste wie diese haben.

Erst nachdem er oder sie sich eingetragen hat, erfragst Du auf der darauf folgenden Seite den Namen und argumentierst offen mit der persönlichen Anrede in deinen eMails.

Danach erst erfragst Du das Geburtsdatum und argumentierst wieder klar und deutlich, warum Du diese Daten ebenso haben möchtest. Im Beispiel aufgrund des genialen Geburtstags-Mailing mit tollen Angeboten.

Sollte der Interessent sich irgendwann dagegen entscheiden die Daten weiter zu vervollständigen, so hast Du jedoch immer noch das Wichtigste: Die Mailadresse.

Dieser Abschnitt bezieht sich natürlich auch auf Verkaufs-Landingpages!

Je weniger Daten Du beim Kauf abfragst, desto höher wird die Verkaufsquote (auch Conversion genannt) letztlich ausfallen.

Erfolgsmerkmal Nr. 5 für eine erfolgreiche Landingpage:
Lasse dem Interessenten nur eine Wahl!

Eine erfolgreiche Landingpage zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie dem Interessenten in der Regel nur eine einzige Entscheidung lässt: „Ja“ oder „Nein“ bzw. „Nimm es oder lass es“.

Es sollte also grundlegend alles vermieden werden, was den Interessenten vor eine Wahl stellt. Beispielsweise: Einen “Jetzt Kaufen“ Button und gleichzeitig einen “Jetzt Eintragen“ Button auf der Landingpage!

Auch solche einfachen Entscheidungen können schon dazu führen, dass der Interessent bereits überfordert ist und schlussendlich gar nicht handelt und die Seite verlässt.

Merke: Auf guten Landingpages hat der Besucher nur eine Wahl: Entweder er kauft das dargestellte Produkt bzw. trägt sich in das Opt-In Formular ein oder er verlässt die Seite.

Es gibt nur schwarz oder weiß.

Dies sorgt für eine klare Kommunikation, macht die Entscheidung leichter und führt daher am Ende zu mehr Eintragungen und Verkäufen.

Ich hoffe, dass dir der heutige Netz.Cafe gefallen hat und dass du etwas aus diesem Beitrag mitnehmen konntest.

Wir kommen sicherlich nochmal zurück auf das Thema:
„Wichtige Merkmale für eine erfolgreiche Landingpage“

Vielleicht ja schon in einem der nächsten Netz.Cafés.

Kennst Du auch noch andere, wichtige Merkmale für eine erfolgreiche Landingpage? Wenn ja, dann würde ich mich über einen Kommentar dazu von dir sehr freuen.

Du findest das Kommentarfeld weiter unten auf dieser Seite.

Ansonsten verbleibe ich wie gewohnt:

Herzlichst,

Andreas Stahnke


Andreas Stahnke
Andreas Stahnke

Andreas Stahnke brennt für das Online-Marketing und liebt es sein Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Dies ist sein Weg etwas an seine 1500 bestehenden Marketing-Kunden, 3000 Interessenten und über 1000 Werbe-Partner zurück zu geben.