Zunächst: Bevor Du diesen Artikel mit dem Thema: “ Warum Landingpages einsetzen “ hier weiterliest:

Aus meinem ersten Artikel zum Thema „Landingpages“ hast du bereits erfahren, was das Haupt-Ziel einer jeden Landingpage ist:

Den ersten Artikel findest Du nochmal hier, solltest Du diesen als Grundlage für diesen Artikel noch nicht gelesen haben:

Was ist eine Landingpage & wie Du von Landingpages profitieren kannst >>

Da diese Ausführung allerdings nicht sonderlich konkret war, möchte ich in diesem Beitrag nochmal näher auf das Thema der Wirtschaftlichkeit eingehen.

Diesmal jedoch mit konkreten Zahlen und Beispiel-Rechnungen.

Lass mich zur Verdeutlichung mit einer kurzen Geschichte beginnen:

Stelle dir vor du buchst Werbung in einem fremden Newsletter und sendest alle neuen Interessenten durch diese Werbemail direkt auf deine Homepage also beispielsweise auf:

http://Deine-Homepage.de

Nehmen wir nun (vereinfacht) weiter an:

Durch diese Newsletterwerbung klicken am Ende 1000 Menschen auf den Link zu deiner Webseite, da sie sich von deiner eMail angesprochen gefühlt haben.

Du weißt also bereits, dass gerade 1000 Menschen auf dem Weg zu deiner Webseite inkl. deinen Angeboten sind.

Deine Absicht war es dabei, eines deiner Produkt zu verkaufen, um so neue & frische Kunden zu gewinnen.

So weit, so gut also..

Auf deiner Webseite angekommen finden deine 1000 neuen Interessenten aus deiner Sicht alles, um sich vor dem Kauf des Produktes einen umfassenden Gesamt-Eindruck machen zu können.

“Der Kunde wird alle nötigen Informationen auf der Homepage finden können.“ denkst du dir dabei:

Zweifelsfrei findet er dort sowohl Informationen zu deiner Person, deinem Unternehmen, diverse Kundenmeinungen, nützliche Inhalte im Blog, eine tolle Produkt-Übersichtsseite, weiterführende Links, ein Forum, ein Kontaktformular, etc.

Du bist dir daher zu dem Zeitpunkt bereits sicher:
„Die Kasse wird gleich ordentlich klingeln.“

Also setzt du dich an deinen Bildschirm, da du gerne live dabei sein möchtest, wenn der Geldregen einsetzt und deine harte Arbeit endlich entlohnt wird und siehe da es passiert…

…nichts, rein gar nichts.

Ungläubig gehst Du daher selbst nochmal auf deine Webseite, um zu kontrollieren ob technisch auch wirklich alles einwandfrei funktioniert.

Vergebens, deine Seite arbeitet korrekt und dennoch keine Einnahmen.

Am Ende des Tages hast Du dann immerhin doch noch ein Produkt verkauft.

Es handelte sich dabei zwar leider um das 100 Euro günstigere Produkt (B), anstelle des beworbenen Produkt (A) aber immerhin hast Du dabei 50 Euro verdient.

„Herzlichen Glückwunsch!“

Aber freuen kannst du dich darüber leider nicht, denn die Werbemail hatte dich im Vorfeld bereits 2000 Euro Werbe-Einsatz gekostet.

1950,- Euro Verlust gemacht und in den Sand gesetzt.

Zu meiner Schande muss ich dabei leider gestehen:

Der unglückliche Werbende aus dieser Geschichte war ich selbst.

Ja, ich habe diesen Fehler wirklich gemacht,
als ich 2005 mit dem Internet-Marketing angefangen habe.

Da mir diese Summe damals so richtig weh getan hat, ist es auch kein Wunder, dass ich daraufhin das Internet-Marketing erstmal wieder an den Nagel gehängt habe.

Aus meiner Sicht hatte ich alles richtig gemacht und doch viel Geld verloren.

Ich verdiente damals gerade mal 1050 Euro Netto im Monat. Ich hatte also an einem Tag gleich 2 komplette Monatsgehälter verjubelt und hatte obendrauf sehr, sehr viel Arbeit und Zeit in dieses Projekt investiert.

Das alles für die Katze..

Doch ich möchte, dass Du weißt: Es hätte auch damals schon ein Medium gegeben, mit dessen Hilfe ich sicherlich sofort wirtschaftlich gewesen wäre.

Ich kannte es nur leider zu diesem Zeitpunkt noch nicht und habe daher wertvolle Jahre verschenkt in denen ich mein Business hätte auf- & weiter ausbauen können.

Mein Fehler war es damals einfach, dass ich meine Interessenten einfach zu sehr verwirrt habe.

Nein, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte: „Ich habe meinen Interessenten den Kauf meines Produktes nicht nur schwer gemacht, sondern nahezu unmöglich.“

Du kannst von deinen Interessenten einfach nicht erwarten, dass sie sich durch Tonnen von Inhalten wühlen um letztendlich das beworbene Produkt auch endlich finden und kaufen zu “dürfen“.

Wer will denn schon gerne dafür arbeiten sein Geld loszuwerden?

Kunden möchten nicht alles wissen, schon gar nicht über Dich oder Dein Geschäft, besonders nicht zu Beginn einer geschäftlichen Beziehung. Das ist leider die unumstößliche Wahrheit!

Kunden möchten es in erster Linie einfach und wollen sofort und ausschließlich wissen, was sie selbst von deinem Angebot haben.

Merke: Potentielle Kunden interessieren sich ausschließlich für den eigenen Nutzen eines Angebotes. Der Kunde fragt sich dabei nur eine einzige Frage, diese dafür jedoch immer und immer wieder:

„Was habe ich davon?“

Beispielsweise: „Was habe ich davon, wenn ich das Produkt jetzt kaufe?“
Oder: „Welchen Nutzen habe ich, wenn ich hier meine Daten eingebe.“

Die Lösung nennt sich, du wirst es sicherlich schon erahnen:

“Die Landingpage“

Lasse uns nochmal kurz bei dieser Geschichte ansetzen und sehen, wie es hätte laufen können, wenn ich damals schon professionell gestaltete Landingpages eingesetzt hätte.

Gehen wir also ins Eingemachte:

Warum Du unbedingt Landingpages einsetzen solltest:

 Nehmen wir also an, ich hätte damals diese 1000 frischen Interessenten nicht auf meine Homepage-, sondern auf eine Unterseite meiner Webseite, einer direkten Verkaufs-Landingpage gesendet.

Dann hätte ich bei gleicher Interessentenzahl, einer gut verfassten eMail und einer perfekt ausgerichteten Landingpage wahrscheinlich zwischen 2% und 4% an direkten Verkäufe erzielt.

Vorausgesetzt natürlich, dass die Landingpage sowohl perfekt auf die Inhalte der Werbe-Mail, sowie auf die Zielgruppe ausgerichtet und aufgebaut gewesen wäre.

(Dazu jedoch in einem späteren Netz.Café mehr.)

Wohlgemerkt 2-4% für Produkt (A) zu 150 EUR, da die Interessenten Produkt (B) zu nur 50 EUR gar nicht erst zu Gesicht bekommen hätten.

Konkret in Zahlen ausgedrückt:

Beispiel-Rechnung zur min. Verkaufsquote einer Verkaufs-Landingpage:

1000 Interessenten = 100%, demnach wären 10 Interessenten = 1%
10 Interessenten multipliziert mit Fakto 2 (da 2% minimale Verkaufsquote) = 20 Verkäufe
20 Verkäufe zu je 150 Euro = 3000 Euro Einnahmen.

Ich wäre also wahrscheinlich bereits bei einer mininamlen Verkaufsquote von nur 2%durch meine Landingpage bereits in der Gewinnzone gewesen und diese Quote ist dabei nicht einmal sonderlich gut.

Beispiel-Rechnung zur max. Verkaufsquote einer Verkaufs-Landingpage:

1000 Interessenten = 100% demnach wären 10 Interessenten = 1%
10 Interessenten multipliziert mit Faktor 4 (da bestenfalls 4% Verkaufsquote) = 40 Verkäufe
40 Verkäufe zu je 150 Euro = 6000 Euro Einnahmen.

Die Einnahmen hätten sich also höchst wahrscheinlich auf 3000 bis 6000 Euro belaufen.

Abzüglich meiner investierten Werbekosten von 2000 Euro hätte ich somit (höchst wahrscheinlich) einen Reingewinn (brutto) zwischen 1000 Euro bis 4000 Euro generiert.

Das wäre für mich damals schon ein echt tolles Ergebnis gewesen.

Doch ich hätte es sogar noch besser machen können!

Anstatt meine Interessenten mit sofortiger Verkaufsabsicht auf die Verkaufs-Landingpagezu senden, hätte ich diese auch auf eine meiner Opt-In-Landigpages senden können.

Hierbei hätte ich zunächst die eMail-Adresse der Besucher abgefragt und den Interessenten im Gegenzug ein kostenloses Giveaway ausgehändigt.

Denkbar gewesen wäre ein kleines Ebook, ein paar Checklisten, einen eMail-Kurs, ein Interview-Mitschnitt oder ähnliches.

In der Regel tragen sich von 100 Besuchern ca 20-30 auf solchen Laningpages ein.

Der große Vorteil hier: Die generierten eMail-Adressen der Kunden bleiben (mal von den späteren Austragungen abgesehen) auf Dauer kontaktierbar!

Ich hätte also jederzeit weitere Produkte an diese Interessenten kommunizieren können.

Beispiel-Rechnung zur durchschnittlichen
Verkaufsquote einer Landingpage mit eMail-Abfrage:

Bei 1000 Interessenten und einer minimalen Anmeldequote von 20% hätte dies immerhin 200 generierte eMail-Adressen bedeutet.

Bei 1000 Interessenten und einer maximalen Anmeldequote von 30% hätte dies sogar 300 generierte eMail-Adressen bedeutet.

Gehen wir für den weiteren Verlauf jedoch zur Vereinfachung der Rechnung von der goldenen Mitte aus. Also von 250 gewonnenen eMail-Adressen.

Hätte ich nun mehrfach eMails mit der Verkaufsabsicht zu Produkt (A) versendet, so hätte ich hier insgesamt mit einer verbesserten Verkaufsrate von 20 % bis 30% rechnen können.

20% von 250 Interessenten = 50 Verkäufe zu je 150 Eur = 7500 Eur
30% von 250 Interessenten = 75 Verkäufe zu je 150 Eur = 11250 Eur

Erkennst Du die Macht dieses Vorgehens?!

Zwischen 7500 Euro & 11250 Euro in Verkäufen mit der gleichen Ausgabe von 2000 Euro für eine fremd veröffentlichte Werbeemail und das Beste daran: Meine 250 Interessenten sind weiterhin in meinem Verteiler und können zu jederzeit erneut angeschrieben werden.

Einfach genial…

Bei der Optin-Laningpage (ohne direkte Verkaufsabsicht) hätte dies einen Reingewinn von ca. 5500 Eur bis 9250 Eur (brutto) bedeutet.

Natürlich beruhen diese Zahlen in erster Linie auf Annahmen.

Nochmal, da wichtig: Zwingende Voraussetzung ist natürlich, dass Du überhaupt Landingpages einsetzen willst, und diese wirklich immer perfekt auf die Werbung & die Zielgruppe des jeweiligen Angebots abgestimmt wurde. Ebenso müssen alle Verkaufsmails immer professionell verfasst werden.

Allerdings kann man dies auch vereinfacht kalkulieren:

Beispiel zur durchschnittlichen Verkaufsquote einer
Landingpage mit eMail-Abfrage &vereinfachter Berechnung:

Im Durchschnitt werden von 100 Interessenten, welche Deine Opt-In-Landingpage besucht haben, über den gesamten Prozess hinweg, ca. 6% zu Kunden indem sie das beworbene Produkt kaufen.

D.h. In unserem Beispiel vereinfacht kalkuliert:
1000 Interessenten davon 6% = 60 Sales zu 150 Euro = 9000 Euro.

Du siehst im Mittel trifft es die Berechnung oben schon ganz gut.

Dabei sind diese 6% ein Mittelwert, den man immer wieder von erfolgreichen Marketern im Internet zu hören bekommt.

Dieser Durchschnittswert hat sich dabei auch bei mir immer wieder bewahrheitet. Mal etwas weniger, mal etwas mehr aber im Mittelmaß lässt sich so recht gut kalkulieren.

Tipp: Sollte deine Landingpage (vereinfacht kalkuliert) also unter 6% erwirtschaften (vom Besuch des Interessenten bis zum Kauf des beworbenen Produktes) so besteht in der Regel ein Handlungsbedarf zur Optimierung deiner Landingpages. Doch dazu später mehr.

Bitte beachte jedoch, dass diese Zahlen stark von der Zielgruppe abhängen und sich auf Verkaufspreise von 50 – 200 Euro beziehen. 

Zusammenfassung:

Du weißt jetzt also im Detail:

#1 Warum Du unbedingt Landingpages einsetzen solltest
#2 Wie Laningpages deine Umsätze ansteigen lassen können +
#3 Wie hoch die Unterschiede hinsichtlich des Gewinns sind, je nachdem welche Art der Webseite oder auch Landingpage du für deine Werbung verwendest.

Die Spannen sind enorm.

Bis zum nächsten Artikel.

Herzlichst,

Andreas Stahnke


Andreas Stahnke
Andreas Stahnke

Andreas Stahnke brennt für das Online-Marketing und liebt es sein Wissen mit anderen Menschen zu teilen. Dies ist sein Weg etwas an seine 1500 bestehenden Marketing-Kunden, 3000 Interessenten und über 1000 Werbe-Partner zurück zu geben.